24.08.2022

Pitch Event: Ideen, Chancen und Entwicklungen in der Recyclingbranche

Veranstalter Rewimet e.V. und TransferHub

Pitch Event: Ideen, Chancen und Entwicklungen in der Recyclingbranche

Die Kreislaufführung von Wertstoffen trägt entscheidend dazu bei, den Ressourcenverbrauch zu reduzieren und Ressourcen effizient zu nutzen. Daher sollte es das Ziel sein, das Recycling effektiver und anwendungsfreundlicher zu gestalten. Doch wie schaffen wir es, die Akzeptanz der Bevölkerung für Recyclingprozesse und -anlagen zu verbessern? Wie können Recyclingprozesse und -verfahren nachhaltiger gestaltet werden? Zu diesen und anderen Fragen laden wir Unternehmer*innen und Wissenschaftler*innen aus der Ostfalia Hochschule und der TU Braunschweig zu einem Austausch ein.
Beginn
Ende
Ort
ALBA GmbH Kunden- und Umweltzentrum, Karrenführerstraße 1, 38100 Braunschweig
Website
Veranstalter
Rewimet e.V. und TransferHub
Referent*in
  • Prof. Max Ehleben, Institut für Recycling, Ostfalia Hochschule

  • Prof. Denise Sommer, Theorie der Kommunikations- und Medienwissenschaft, Ostfalia Hochschule

  • Alexa Kreißl , Architekturbezogene Kunst, TU Braunschweig

  • Dr. Mandy Paschetag , Institut für Chemische und Thermische Verfahrenstechnik, TU Braunschweig

  • Katja Knecht , Institute for Sustainable Urbanism, TU Braunschweig
  • Format
    Vorort
    Kosten
    Kostenfrei
    Teilnehmeranmeldung

    Rosemarie Brikmanis-Brückner

    Lebenshilfe Bremerhaven e.V.

    • Inwiefern haben Sie von der Kooperation profitiert?

    Als Lebenshilfe profitiert man generell von Vernetzungen, insbesondere wenn diese Vernetzungen mit dem Berufszweig Soziale Arbeit zu tun haben. Auch ist die Bildung im kulturellen Bereich (Schifffahrtsmuseum) wichtig und stärkt das Selbstbewusstsein unserer Mitarbeiter*innen. 

    • Ist etwas Unerwartetes durch die Zusammenarbeit entstanden, mit dem Sie gar nicht gerechnet haben?

    Dass dieses Projekt nicht wie geplant, direkt und immer vor Ort stattfindet. Und wir viele Aufgaben über Video-Konferenzen gestalten mussten und dies trotzdem zu guten Ergebnissen geführt hat. Durch die Corona Maßnahmen (Kontaktbeschränkungen usw.), stellte sich die Organisation als solche schon als große Herausforderung dar. Somit war der Arbeitsaufwand ungleich größer als zunächst geplant.

    • Wie lief die Zusammenarbeit mit Nutzer*innen?

    Die Zusammenarbeit mit den Teilnehmer*innen war durch die oben genannten Gründe ebenfalls schwieriger. Ängste mussten abgebaut werden, der Zusammenhalt der Gruppe war erschwerend und ist bis jetzt gestört.

    © Foto_Neu

    Philipp Deny

    Doktorand und Teilnehmer an der Nachwuchsforschungsgruppe “Postdigitale Medienkonstellationen in der Schule”

    „Von einer postdigitalen Welt auszugehen bedeutet, sich nicht nur auf die technologischen, gesellschaftlichen oder kulturellen Aspekte unserer Gegenwart und Zukunft zu fokussieren, sondern diese als unmittelbar miteinander verwoben zu betrachten. Kooperation – ob mit den Praxispartnern oder anderen Disziplinen – ist daher kein reiner Selbstzweck, sondern ein grundlegender Anspruch an unsere partizipative Forschung.“

    © Ostfalia HaW

    Prof. Klaus Röttcher

    Professor Klaus Röttcher, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Suderburg, Fakultät Bau-Wasser-Boden

    Welche Erfahrungen haben Sie in ihren Kooperationsprojekten bisher machen können?

    Die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Projektpartnern aus benachbarten Fachgebieten oder mit interdisziplinären Partnern aus ganz anderen Bereichen, ist immer spannend, aber auch herausfordernd.  Dabei bekommt man einen anderen Blick auf die eigene Arbeit, weil man gezwungen ist die Dinge, die man macht auch Jemanden zu erklären, der einen ganz anderen fachlichen Hintergrund hat. Dadurch, dass der Forschungsgegenstand aus verschiedenen Richtungen betrachtet wird, entsteht ein neues umfassenderes Bild.

    Warum ist es im Bereich Klimawandel und Wasserwirtschaft so wichtig, unterschiedliche Akteure in die Forschung einzubeziehen?

    Die Herausforderungen vor denen wir im Bereich Klimawandel und Wasserwirtschaft stehen sind so groß, dass wir sie nur mit einem gemeinsamen ganzheitlichen Blick angehen und gute Lösungen finden können. Dazu brauchen wir die Vernetzung mit den Projektpartnern.

    Was ist für eine Kooperation eine Grundvoraussetzung?

    Gegenseitiges Vertrauen und Respekt sind wichtige Grundlagen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Daher freue ich mich, dass ich im Projekt Energie- und Wasserspeicher Harz (EWAZ) erneut mit Prof. Meon von der TU Braunschweig zusammenarbeite.  Im Projekt EWAZ sind die einzelnen Teile so eng verzahnt, dass eine gute Zusammenarbeit Vorrausetzung für gute Lösungsvorschläge ist. Praxispartner wie die Harzwasserwerke im Projekt EWAZ und HarzEnergie GmbH sind wichtig, damit die Projekte die richtige Bodenhaftung haben und nicht später in der Schublade laden. Auch hier ist die Herausforderung eine gemeinsame Sprache zu finden und die Interessen der Partner richtig zu verstehen und die Möglichkeiten für Lösungen entsprechend darzustellen und zu diskutieren.

    © Ostfalia HaW

    Prof. Dr. Ina Schiering

    Titel und Zuständigkeit in den Einrichtungen

    Inwiefern haben Sie von der Kooperation innerhalb des Projektes profitiert?

    Die Arbeit im „Leibniz-WissenschaftsCampus – Postdigitale Partizipation –
    Braunschweig“ (LWC PdP) bereichert mich persönlich und meine Forschung zu
    Datenschutz by Design im Rahmen der Digitalen Transformation durch neue
    Perspektiven und viele interdisziplinäre Impulse. Im Zentrum steht dabei die
    enge Kooperation mit meiner Kollegin Prof. Dr. Sandra Verena Müller, mit der
    ich gemeinsam mit dem Deutschen Schifffahrtsmuseum/ Leibniz-Institut für
    Maritime Geschichte im Rahmen des Projekts „Kulturelle Teilhabe im Museum“
    zusammenarbeite.

    Wie lief die Zusammenarbeit mit Nutzer*innen?

    Wir arbeiten im Projekt mit Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen
    von der Lebenshilfe in Bremerhaven als Praxispartner zusammen. Besonders
    begeistert hat uns die Motivation der Menschen von der Lebenshilfe, die auch
    während der Pandemie Lösungen für die gemeinsame partizipative Arbeit gefunden
    haben.

    Ist etwas
    Unerwartetes durch die Zusammenarbeit entstanden, mit dem Sie gar nicht gerechnet
    haben?

    Überrascht hat mich die Breite der Themen, Sichtweisen und Impulse, die ich durch die Zusammenarbeit mit den Forschenden im LWC PdP bekommen habe. Dazu gehören Themen aus der Architektur, Einblicke in die Arbeit in Schule und Museum.

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