KMU & Hochschule im Fokus

Fördermittel

Entwickeln Sie in Ihrem Unternehmen gerade eine grundlegende Optimierung? Oder ein komplett neues Produkt? Wollen Sie ein Herstellungsverfahren oder eine Dienstleistung neu aufstellen?

Einige dieser Forschungs- und Entwicklungsvorhaben lassen sich finanziell fördern: durch die EU, den Bund, das Land und teilweise auch durch städtische Fördertöpfe.

Als besonders förderungswürdig gelten F&E-Vorhaben, die aus der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Hochschulen entstehen.

Der Transferhub hilft regionalen Unternehmen, damit wir gemeinsam für Sie und Ihre Hochschulpartner*innen die passende Fördermöglichkeit finden.

© Ostfalia HaW

Aktuelle Förderungen

Neue EFRE-Richtlinie veröffentlicht

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur hat Anfang August die neue EFRE-Richtlinie veröffentlicht. Der erste, themenoffene Antragstermin ist der 17.10.2022. Bei Kooperationsprojekten müssen Eigenmittel in Höhe von mindestens 20 Prozent eingebracht werden (nicht bei Förderlinie 2.2.4 und 2.1). Auf die Personalkosten werden 30 Prozent Projektpauschale gewährt. Ein Entwurf eines Kooperationsvertrags ist dem Antrag beizufügen.

ZIM-Anträge können wieder gestellt werden

Nachdem das Förderprogramm mehrere Monate ausgesetzt war, können ab sofort wieder Anträge im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gestellt werden. Neu ist, dass bspw. die Möglichkeit von Laufzeitverlängerungen der Projekte und von Mittelverschiebungen eingeschränkt werden sollen. Die Antragstellung und der Upload von Dokumenten erfolgen nun digital, die zu nutzenden Formulare wurden aktualisiert und stehen im Formularcenter online zur Verfügung. Anträge werden nur auf diesen neuen Formularen akzeptiert.

Richtlinie zur Förderung von Gründungsvorhaben der Stadt Wolfsburg

Dieses niedrigschwellige Förderinstrument soll Gründungsinteressierte und frisch gegründete Unternehmen dabei unterstützen, ihr Gründungsvorhaben weiterzuentwickeln. Abgerufen werden können bis zu 2.500 € pro Gründungsvorhaben für Beratungsleistungen, innovativen Prototypenbau, Digitalisierungsprojekte und die Anmietung von Räumlichkeiten.

Aktuelle Förderprogramme

Region Südostniedersachsen

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Förderungen zum Thema "Digitale Bildung"

Digital jetzt - Investitionsförderung für KMU

Wenn Sie als kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) die Potenziale der Digitalisierung besser ausschöpfen möchten, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss zu Ihrem Projekt erhalten.

Entwicklung neuer digitaler Leistungen für datenorientierte Wertschöpfung (DigiLeistDAT)

Das BMBF fördert Impulse für die Entwicklung digitaler Leistungen und Geschäftsmodelle. Die Vorhaben sollen Konzepte und Instrumente entwickeln und diese exemplarisch mit der Praxis in Form von geeigneten Anwendungsszenarien pilotieren.
Auch wissenschaftliche Projekte werden gefördert, in dem der Transfer der Einzelergebnisse in eine übergreifende Zusammenarbeit der relevanten Akteure gestärkt werden soll, beispielsweise durch regelmäßige Treffen, Workshops, Tagungen und einen gemeinsamen Internetauftritt.

Erforschung, Entwicklung und Nutzung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in KMU

Wenn Sie als kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) oder als Verbundpartner eines KMU im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) forschen und entwickeln, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss zu erhalten.

Niedersachsen, Bund und Europa

Land Niedersachsen

Durchbrüche

Neue Ausschreibung zur Unterstützung von Kooperationsprojekten zwischen Wissenschaft und Wirtschaft: besonders ambitionierte und risikofreudige Forschungs- und Transferprojekte im Fokus, die gemeinsam von Unternehmen und Hochschulen oder Forschungseinrichtungen geplant und umgesetzt werden.

MikroSTARTer

Darlehen ohne Sicherheiten für GründerInnen und junge KMU. Förderanträge können bis zum 15. Februar eines Jahres eingereicht werden. Diese können beim Start in die Selbstständigkeit und in den ersten fünf Jahren durch die Vergabe von Mikrodarlehen unterstützt werden.

Niedrischwelliges Innovationsförderprogramm für KMU und Handwerk (nIFP)

Das niedrigschwellige Innovationsförderprogramm für KMU und Handwerk bietet Anreize durch innovative Vorhaben den unternehmensbezogenen Stand der Technik bei neu vermarktbaren Produkten, Produktionsverfahren oder Dienstleistungen sowie neuen betrieblichen Ablauf- und Organisationsformen zu verbessern.

Innovationsförderprogramm für Forschung und Entwicklung in Unternehmen (IFP)

Das IFP bietet Anreize, neue vermarktbare Produkte, Produktionsverfahren oder Dienstleistungen, die eine deutschlandweite Neuheit darstellen, zu entwickeln. Die innovativen Vorhaben sollen dazu beitragen, die Marktchancen kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) sowie kleiner Unternehmen mit mittelgroßer Marktkapitalisierung zu verbessern. Dabei soll sowohl die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen als auch die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen intensiviert werden.

Innovationsgutscheine
Förderung der Inanspruchnahme von Forschungsinfrastruktur

Kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die von der Covid-19-Pandemie betroffen sind können mit dieser Förderung die Unterstützung für die Inanspruchnahme von Forschungsinfrastruktur erhalten.

Bundesweite Förderprogramme

ZIM – Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand

Fördert kreative Forschungs- und Entwicklungsprojekte von Unternehmen. Auch Kooperationsprojekte zwischen mindestens zwei Unternehmen oder mindestens einem Unternehmen und Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden gefördert. Finanziert werden außerdem Innovationsnetzwerke sowie Durchführbarkeitsstudien im Vorfeld einer möglichen Beantragung.

KMU-innovativ

Förderinitiative des Bundesbildungsministeriums, das sich an kleine und mittelständische Unternehmen richtet. Gefördert wird Spitzenforschung in den verschiedenen Bereichen wie z. B. Elektronik und autonomes Fahren, Materialforschung, Produktionstechnologie oder Bioökonomie. Ein zentraler Lotsendienst hilft bei allen Fragen weiter; verbindliche Bearbeitungsfristen geben Planungssicherheit.

Europaweite Ausschreibungen

10.01.2022 – 16.12.2022

EU-Förderung „Ideas Powered for Business SME Fund“ (KMU-Fonds)

Das Förderprogramm dient der Unterstützung der Rechte des geistigen Eigentums von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der EU. Es werden u. a. Anmeldegebühren für Patente, Marken und Designs sowie die Kosten für einen IP-Scan zu bis zu 90% erstattet. Der KMU-Fonds ist eine Initiative der Europäischen Kommission, die vom Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) umgesetzt wird. Die Mittel sind begrenzt und werden in der Reihenfolge der Antragseingänge vergeben. Das Programm läuft bis 16.12.2022.

EIT Health: Förderung für Start-ups, KMU sowie weitere Akteure

Das European Institute of Innovation and Technology (EIT) Health hat aktuell in verschiedenen Programmen Aufrufe zur Bewerbung geöffnet: Die meisten Programme richten sich an Start-ups, zum Teil aber auch an kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sowie andere Akteure, die innovative Lösungen entwickeln. Die Nationale Kontaktstelle Gesundheit informiert und berät hierzu.

Fördermittel­datenbanken

Förderdatenbank Bund, Länder und EU

Umfassende Datenbank von Bundes-, Landes- und EU-Fördermitteln für Unternehmen, Wissenschaftler*innen und Gründungsprojekte mit detaillierter Suchfunktion nach Thema, Bereich und Postleitzahl.

Förderberatung des Bundes zu Forschung und Innovation

Im Mittelpunkt der Innovationsförderung des Bundes stehen Klima, Energie, Gesundheit, Ernährung, Mobilität, Sicherheit und Kommunikation.

Rosemarie Brikmanis-Brückner

Lebenshilfe Bremerhaven e.V.

  • Inwiefern haben Sie von der Kooperation profitiert?

Als Lebenshilfe profitiert man generell von Vernetzungen, insbesondere wenn diese Vernetzungen mit dem Berufszweig Soziale Arbeit zu tun haben. Auch ist die Bildung im kulturellen Bereich (Schifffahrtsmuseum) wichtig und stärkt das Selbstbewusstsein unserer Mitarbeiter*innen. 

  • Ist etwas Unerwartetes durch die Zusammenarbeit entstanden, mit dem Sie gar nicht gerechnet haben?

Dass dieses Projekt nicht wie geplant, direkt und immer vor Ort stattfindet. Und wir viele Aufgaben über Video-Konferenzen gestalten mussten und dies trotzdem zu guten Ergebnissen geführt hat. Durch die Corona Maßnahmen (Kontaktbeschränkungen usw.), stellte sich die Organisation als solche schon als große Herausforderung dar. Somit war der Arbeitsaufwand ungleich größer als zunächst geplant.

  • Wie lief die Zusammenarbeit mit Nutzer*innen?

Die Zusammenarbeit mit den Teilnehmer*innen war durch die oben genannten Gründe ebenfalls schwieriger. Ängste mussten abgebaut werden, der Zusammenhalt der Gruppe war erschwerend und ist bis jetzt gestört.

© Foto_Neu

Philipp Deny

Doktorand und Teilnehmer an der Nachwuchsforschungsgruppe “Postdigitale Medienkonstellationen in der Schule”

„Von einer postdigitalen Welt auszugehen bedeutet, sich nicht nur auf die technologischen, gesellschaftlichen oder kulturellen Aspekte unserer Gegenwart und Zukunft zu fokussieren, sondern diese als unmittelbar miteinander verwoben zu betrachten. Kooperation – ob mit den Praxispartnern oder anderen Disziplinen – ist daher kein reiner Selbstzweck, sondern ein grundlegender Anspruch an unsere partizipative Forschung.“

© Ostfalia HaW

Prof. Klaus Röttcher

Professor Klaus Röttcher, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Suderburg, Fakultät Bau-Wasser-Boden

Welche Erfahrungen haben Sie in ihren Kooperationsprojekten bisher machen können?

Die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Projektpartnern aus benachbarten Fachgebieten oder mit interdisziplinären Partnern aus ganz anderen Bereichen, ist immer spannend, aber auch herausfordernd.  Dabei bekommt man einen anderen Blick auf die eigene Arbeit, weil man gezwungen ist die Dinge, die man macht auch Jemanden zu erklären, der einen ganz anderen fachlichen Hintergrund hat. Dadurch, dass der Forschungsgegenstand aus verschiedenen Richtungen betrachtet wird, entsteht ein neues umfassenderes Bild.

Warum ist es im Bereich Klimawandel und Wasserwirtschaft so wichtig, unterschiedliche Akteure in die Forschung einzubeziehen?

Die Herausforderungen vor denen wir im Bereich Klimawandel und Wasserwirtschaft stehen sind so groß, dass wir sie nur mit einem gemeinsamen ganzheitlichen Blick angehen und gute Lösungen finden können. Dazu brauchen wir die Vernetzung mit den Projektpartnern.

Was ist für eine Kooperation eine Grundvoraussetzung?

Gegenseitiges Vertrauen und Respekt sind wichtige Grundlagen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Daher freue ich mich, dass ich im Projekt Energie- und Wasserspeicher Harz (EWAZ) erneut mit Prof. Meon von der TU Braunschweig zusammenarbeite.  Im Projekt EWAZ sind die einzelnen Teile so eng verzahnt, dass eine gute Zusammenarbeit Vorrausetzung für gute Lösungsvorschläge ist. Praxispartner wie die Harzwasserwerke im Projekt EWAZ und HarzEnergie GmbH sind wichtig, damit die Projekte die richtige Bodenhaftung haben und nicht später in der Schublade laden. Auch hier ist die Herausforderung eine gemeinsame Sprache zu finden und die Interessen der Partner richtig zu verstehen und die Möglichkeiten für Lösungen entsprechend darzustellen und zu diskutieren.

© Ostfalia HaW

Prof. Dr. Ina Schiering

Titel und Zuständigkeit in den Einrichtungen

Inwiefern haben Sie von der Kooperation innerhalb des Projektes profitiert?

Die Arbeit im „Leibniz-WissenschaftsCampus – Postdigitale Partizipation –
Braunschweig“ (LWC PdP) bereichert mich persönlich und meine Forschung zu
Datenschutz by Design im Rahmen der Digitalen Transformation durch neue
Perspektiven und viele interdisziplinäre Impulse. Im Zentrum steht dabei die
enge Kooperation mit meiner Kollegin Prof. Dr. Sandra Verena Müller, mit der
ich gemeinsam mit dem Deutschen Schifffahrtsmuseum/ Leibniz-Institut für
Maritime Geschichte im Rahmen des Projekts „Kulturelle Teilhabe im Museum“
zusammenarbeite.

Wie lief die Zusammenarbeit mit Nutzer*innen?

Wir arbeiten im Projekt mit Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen
von der Lebenshilfe in Bremerhaven als Praxispartner zusammen. Besonders
begeistert hat uns die Motivation der Menschen von der Lebenshilfe, die auch
während der Pandemie Lösungen für die gemeinsame partizipative Arbeit gefunden
haben.

Ist etwas
Unerwartetes durch die Zusammenarbeit entstanden, mit dem Sie gar nicht gerechnet
haben?

Überrascht hat mich die Breite der Themen, Sichtweisen und Impulse, die ich durch die Zusammenarbeit mit den Forschenden im LWC PdP bekommen habe. Dazu gehören Themen aus der Architektur, Einblicke in die Arbeit in Schule und Museum.

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